8 Brokate

Ausgangstellung

Den Himmel mit beiden Händen halten

Den Bogen spannen und auf den Adler zielen

Hebe jeweils ein Arm

Nach hinten sehen auf die 5 Übertreibungen und 7 Schwächen

Pendle mit dem Steiss

Umfasse mit beiden Händen die Füsse

Umfasse mit beiden Händen die Füsse. Hände auf Gesäss und Rücken nach hinten durchstrecken

Balle die Fäuste mit zornigem Blick

Detail: Faust mit Daumen innerhalb der Finger

Den Rücken 7 mal schütteln und die 100 Krankheiten verschwinden

A.Ausgangstellung

Mit beiden Händen zuerst eine Schaufelbewegung über die Rückhandseite und dann umgekehrt eine Schaufelbewegung, wie wenn Wasser mit den Händen geschöpft wird.


1.Den Himmel mit beiden Händen halten

Füsse  Schulterbreit parallel (Narani Sogi) :

 Hände vor Bauch (Danjeon 2cm u. Bauchnabel) ineinandergelegt.

Einatmen; Arme seitwärts nach oben führen, über dem Kopf Hand-

flächen nach oben drehen und ganzer Körper wenig strecken.

Ausatmen; Hände nach unten bringen. Zehnmal wiederholen.


2.Den Bogen spannen und auf den Adler zielen


Füsse in Sitzstellung (Gunnun Sogi) :

Hände vor der Brust.

Einatmen: mit der linken Hand Speerhand formen (Zeige- und Mittelfinger ausgestreckt) nach links

auf Schulterhöhe bewegen. Gleiche Bewegung wie beim Spannen

eines Bogens. Mit den Augen folgen wir der Bewegung.

Die Hand zurückbringen vor die Brust, den Kopf dabei geradeaus halten. Das gleiche nach rechts. Je 5 mal wiederholen.

Ich schaue auf den Zeigefinger der Pfeilhand. Der Blick reicht darüber hinaus. Durch die Achtsamkeit kommt der Geist zur Ruhe.
Die Aufmerksamkeit liegt auf einer diagonalen und vertikalen Kraftachse.

Die zweite Brokatübung verbessert die Atmung, Kreislauf und öffnet die Sehnen.


3.Hebe jeweils einen Arm

Narani Sogi:

Mit Einatmung linker Arm nach oben über Kopf gleichzeitig rechter Arm zur Seite nach unten.

Ausatmen; Arme zurück zu Danjeon, wieder einatmen und rechter Arm nach oben. Je 5 mal links und rechts wiederholen.

Die Aufmerksamkeit liegt auf der diagonalen Kraftachse.

Die untere Hand gibt Stabilität und wird von der Erdenergie genährt.



4. Nach hinten sehen auf die 5 Übertreibungen und 7 Schwächen

Narani Sogi:

Arme auf Brusthöhe, mit Handflächen nach oben. Ausatmen; nach unten mit lockerer Bewegung und ein wenig hinter den Körper bringen, gleichzeitig nach links schauen. Beim Einatmen nach vorne schauen und Arme nach vorne vor die Brust bringen. Wiederholen, rechts schauen, dann wieder nach links. Je 5 mal jede Seite.

Die Aufmerksamkeit liegt auf der Rotation des Körpers um seine Achse. Qi wird spiralförmig um die Wirbelsäule aktiviert.

Die Hände und Arme kommen zurück vor die Brust.

5 Ermüdungen:

Zuviel sehen schädigt das Blut.

Zuviel schlafen schädigt das Qi. 

Zuviel sitzen schädigt die Muskeln. 

Zuviel stehen schädigt die Knochen. 

Zuviel Gehen schädigt die Sehnen.

 

7 Schwächen:

      Überessen schädigt die Milz.

      Zorn schädigt die Leber.
      Zuviel heben, an feuchten Orten sitzen

      Schädigt die Nieren.                                                          

Kaltes trinken schädigt die Lunge. 

Zuviel Denken schädigt das Herz. 

Große Angst schädigt den Willen.



5. Pendle mit dem Steiss

Gunnun Sogi:

Einatmen;

Den Hintern vom Steißbein aus nach rechts bewegen.
Das Gewicht auf das linke Bein verlagern, gleichzeitig das rechte Bein leicht strecken. Den Oberkörper, Hals und Kopf (in einem Block) nach links drehen.

Ausatmen;

Den Körper zur Mitte bringen.

Je 5 mal zu jeder Seite.

Reguliert das Herzfeuer und stärkt die Nierenenergie.
Während der Wendung des Oberkörpers nach links dehnt man die Herz-Leitbahn

des rechten Armes. Dies spürt man gut am rechten äußeren Handgelenk – Akupunkturpunkt Shenmen

 

6. Umfasse mit beiden Händen die Füsse

Narani Sogi:

Ausgangsposition:

Einatmen: Keine Bewegung

 

Ausatmen: Hände auf Gesäss und Rücken nach hinten durchstrecken.

 

Einatmen:  Die Hände vor dem Körper nach unten bringen.
Nach vorne beugen und die Hände an den Beinen zu den Füßen streichen.

 

Ausatmen: Die Knie leicht lockern und von den Fersen nach oben streichen. Den Köper aufrichten.

Wir nehmen Qi auf und leiten es in unser inneres Zentrum – das Dantien. Gleichzeitig werden Niere und Blase gestärkt.
Die Übung spannt die Muskulatur im Taillen- und Kreuzbereich stärkt so den unteren Rücken und die Nieren. Sie beugt Verspannungen im Rücken vor und öffnet das Mingmen – das Tor des Lebens.

 

7. Balle die Fäuste mit zornigem Blick


Gunnun Sogi:

Locker geballte Fäuste  liegen an der Hüfte (Kinderfaust= Daumen in derFaust versteckt, d.h. Daumennagel berührt Grundgelenk des Ringfingers)

Einatmen; Mit den Augen funkeln und die Zähne leicht zusammen beißen. Mit Kraft aus der Mitte die linke Faust nach vorne schlagen. Die Handrücken zeigen nach oben.

Ausatmen; Lockerer “Schlag” mit linkem Arm, Faust ist aufgestellt, Blick geradeaus

Einatmen; Arme

Zurück nach Anfangsposition. Wiederholen auf beiden Seiten 5 mal.

Die Aufmerksamkeit liegt auf unserer inneren Kraft. Wir wecken mit dieser Übung unsere „innere Power“.

 

 

8. Den Rücken 7 mal schütteln und die 100 Krankheiten verschwinden


Moa Sogi: (Beine geschlossen)

 

Die Handrücken auf die Nieren legen.

Die Fersen anheben und auf die Zehenspitzen stellen.

Entspannen und auf die Fersen fallen lassen.
Die Vibration nur bis zum Jadekissen (Hinterhaupt) ankommen lassen – nicht bis ins Gehirn.

Maximal 7 mal wiederholen!

Das Qi wir im ganzen Körper wieder in die richtige Richtung und Position gebracht.
Diese Übung lässt die Wirbelsäule und den Körper vibrieren
und gibt der Übungsreihe den letzten Schliff.

Die Energie wird im ganzen Körper verteilt.

 

E. Am Schluss dreimal Ein-und Austamen

Zuletzt die Hände auf Rücken Kreuzbein legen und auf dem Rücken kreisen und gleichzeitig normal atmen.

 

WICHTIG !

Beim Einatmen kommt neues Ki in den Körper, beim Ausatmen geht das alte Ki aus dem Körper. Dieses sollte man sich bildlich vorstellen.  

 

 

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Neueste Kommentare

24.06 | 20:00

Tolles Foto))) gratuliere zur tollen Site!! gruess renato

...
17.03 | 23:03

super sach worda

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03.02 | 21:22

Hallo
gefällt mir

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06.01 | 01:13

Wasser nimmt alle Formen an und kann alles umfliessen. Es ist das wundervollste Element im Universum.

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